Vom Parkplatz aus geht es entlang des Wirtschaftsweges bereits zu Beginn flott bergauf. Wir passieren eine Schranke und folgen der gut ausgebauten Schotterstraße durch den Wald. Hat man die ersten Höhenmeter hinter sich, lässt das Niveau vorerst ein wenig nach und man kann gemütlich einige Meter Strecke gut machen. Nach ein paar Höhenmetern lichtet sich der Wald stellenweise und lässt ein paar Blicke in das Alpenvorland zu, bei guter Sicht kann man im Norden durchaus den Starnberger See erkennen. Gemächlich verläuft die Tour hinauf, wir gewinnen langsam an Höhe. Nachdem dann links ein Fußweg zur Sommerrodelbahn abzweigt ist in etwa bei Kilometer 3,7 ein kurzes Stück weit abwärtsfahren angesagt - das kommt an dieser Stelle auch mehr als gelegen um nochmal ein paar Reserven aufzufrischen bevor es in das letzte steile Stück geht.
Auf etwa eineinhalb Kilometern und einer durchschnittlichen Steigung von 14% machen wir circa 150 Höhenmeter gut, die größte Hürde der Blomberg-Tour und daher für untrainierte Mountainbiker oder Anfänger eher nicht zu empfehlen. Hat man diese Etappe jedoch erst einmal überwunden, erreicht man eine Weggabelung an welcher wir dem linken Weg in Richtung Blomberg. Die letzten Meter geht es nahezu ohne Steigung auf das Ziel der Tour zu. Kurz vor dem Blomberghaus öffnet sich der Wald und der Forstweg führt vorbei an großzügigen Almwiesen. Rechter Hand bietet sich ein traumhafter Ausblick auf Brauneck, Latschenkopf und Benediktenwand sowie ins Karwendel und den Nachbargipfel des Blombergs - den Zwiesel.