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Genussvolle Bike&Hike Tour von der Jachenau über die Jocher Alm auf den Gipfel des Jochbergs

GPS-Daten zum Download

Gerne stellen wir dir unsere aufgezeichnete Route als GPS-Track in diversen Formaten zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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In aller Kürze...

Ein längst nicht mehr unbekannter Geheimtipp ist die Tour auf die Jocher Alm (1382m) mit anschließender Besteigung des Jochberg (1565m), einem Voralpenberg mit bestem Ausblick auf Walchensee und Kochelsee sowie die umliegenden Gipfel bis hinein ins Karwendelmassiv. Wegen der kontinuierlich hohen Steigung mit Spitzen von über zwanzig Prozent ist dieses Traumziel aber nur für trainierte Mountainbiker angenehm erreichbar.

Überblick

Fahrtechnik
Panorama
Höchster Punkt
1559m
Tiefster Punkt
820m
Bodenbeschaffenheit
Schotter, Tragestrecke
Beste Jahreszeit
Mai bis Oktober
Einkehrmöglichkeit
Nein
E-Bike geeignet
Ja

Höhenprofil

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz neben dem Schützenhaus Jachenau führt ein gut präparierter Landwirtschaftsweg in westlicher Richtung aus dem bebauten Ortskern hinaus und verläuft alsbald entlang dem Bachlauf der "Kleinen Laine" etwa einen Kilometer nahezu ebenerdig bis zu einer breiten Weggabelung am Rand eines Waldstücks. Dort folgen wir der Beschilderung in Richtung "Jochberg - Kotalm" über eine Brücke. Der Weg macht eine Rechtskurve und verläuft bald schon mit zunehmender Steigung bergan. Nach einem knappen Kilometer mündet linker Hand der Weg vom Ortsteil Berg kommend in die Forststraße auf der wir uns befinden. Kurz danach passieren wir eine Schranke und die Steigung flacht für kurze Zeit ein wenig ab.

Etwa eineinhalb Kilometer führt der Weg mal steiler und auch mal weniger kernig durch den Bergwald. An einer Verzweigung halten wir uns rechts, der Wegweiser "Jochberg - Kotalm" zeigt uns zur Orientierung erneut den korrekten Weg. Kurz vor einer weiteren Verzweigung, an welcher wir uns steil links den Weg hinauf halten, schöpfen wir durch ein kurzes flaches Stück mit etwas negativer Steigung neue Energie für den weiteren Verlauf der Strecke. Nun gilt es weitere zwei Kilometer steil hinauf - gelegentlich mit Spitzen von über zwanzig Prozent - zu überwinden. Der Wald lichtet sich vereinzelt, Blicke in die Ferne sind aber während dieser Passage noch nicht möglich und so treten wir, an einer kleinen Jagdhütte vorbei im Schatten des Mischwaldes stetig hinauf.

Und als ob man sich den Ausblick erst hätte verdienen müssen, lichtet sich oben angekommen langsam das Dickicht. Wie uns der Anblick des Jochberggipfels (1565m) in greifbarer Nähe verrät, folgen wir dem Forstweg durch eine Rechtskurve auf die Zielgerade und erreichen gut einen halben Kilometer weiter schließlich die Jocher Alm (1382m). Die von Wanderern und Mountainbikern wohlgeschätzte Alm am Fuße der Gipfel-Südflanke kommt uns nach der durchaus beschwerlichen Auffahrt sehr gelegen. Wir erholen uns ein wenig, genießen die Idylle des überschaubaren Almgebiets und stärken uns für den darauffolgenden Gipfelaufstieg. Wem die Kräfte trotz kühler Getränke und Almbrotzeit schwinden, kann den "Hike" hinauf natürlich auch anderen überlassen. Dennoch ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass sich die letzten Höhenmeter auf den Gipfel mehr als lohnen - der Ausblick ist es definitiv wert!

Wir sperren die Bikes ab und machen uns von der Rückseite der Jocher Alm aus auf, den Gipfel des Jochberg zu erklimmen. Ein steiniger Trampelpfad führt über den freien Wiesenhang erst nordwestlich hinauf, wir durchqueren eine Weidezaun-Engstelle und wenden uns dem Weg folgend anschließend nach Nordosten. Stets bergauf führt uns der Pfad nach etwa einem ganzen Kilometer von der Jocher Alm aus schließlich bis zum Gipfelkreuz des Jochberg (1565m). Ein traumhafter Ausblick auf Walchensee, Kochelsee, die Nachbargipfel Herzogstand (1731m) und Heimgarten (1790m), über die Weiten des Voralpenlands bis hinein ins Karwendelgebirge entlohnt schlussendlich für die Strapazen der steilen Auffahrt und der abschließenden Wanderpassage auf den Gipfel.

Wegpunkte entlang dieser Tour

Anreise

Mit dem PKW

Entlang der B13 über Bad Tölz und Lenggries weiter in südlicher Richtung. Kurz nach Lenggries linkerhald nach Jachenau abbiegen und der Landstraße bis in den gleichnamigen Ortsteil Jachenau folgen. Nahe der Kirche biegen wir rechts in Richtung Gasthaus Schützenhaus ab.

Parken

Kostenloser Wanderparkplatz (822m), Schützenhaus Jachenau.

Startort

DE-83676 Jachenau

GPS-Koordinaten

47.60627°N, 11.432948°E

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Sicherheitshinweise
Diese Mountainbike-Tour wurde vom Autor selbst gefahren und nach bestem Wissen und Gewissen aufbereitet. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben wird dennoch nicht gegeben. Insbesondere sich verändernde Gesetzgebungen, temporäre oder dauerhafte Sperrungen, Umleitungen oder gar Naturereignisse (wie z.b. Murenabgänge) können dazu führen, dass die zur beschriebenen Route gemachten Angaben über die Zeit invalide werden. Wir bitten dies bei der Planung zu berücksichtigen.
Das Befahren erfolgt darüber hinaus grundsätzlich stets auf eigene Gefahr!
Wir stehen für ein respektvolles Miteinander von Mountainbikern und Wanderern. Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

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2 Bewertungen

2 Kommentare

Michael Mair aus Penzberg
1. März 2015
Wenn auch die anspruchsvolle Steigung einem die Auffahrt insbesondere im letzten Drittel schwer macht, so ist die Tour auf den Jochberg immer wieder ein Genuss - allerdings sollte man unbedingt noch zu Fuß auf den Gipfel steigen und den herrlichen Ausblick genießen! Klasse Tour, super beschrieben, vielen Dank!
Wolfgang T. aus Lenggries
20. Oktober 2014
Bin heute die Tour gefahren. Bis kurz vor dem Ziel liegt der Reiz halt in der Herbst oder Frühjahrs Stimmung aber am Ziel ist die Aussicht in die Landschaft schon herrlich. Leider ist mir vor der letzten Kurve die Luft ausgegangen und musste darum eine 100 Meter Schiebeeinlage akzeptieren. Das letzte Stück ging es dann wieder. Und oben auf der Hütte, heute Kirchweihmontag und letzter offener Tag, hab ich dann alte bekannte Jachenauer Bauern getroffen die da auch gefeiert haben. Es war zwar anstrengend aber ein wunderbarer Tag für den man dankbar sein muss. UND die Halbe kostet immer noch nur € 3.-

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