Vom Ausgangspunkt der Tour folgen wir der Straße zunächst in östlicher Richtung in das bewaldete Gebiet hinein. Der Weg wird schon bald zunehmend steiler und so gilt es, Steigungsspitzen von bis zu zwanzig Prozent zu überwinden. Etwa eineinhalb Kilometer führt uns der Weg vorbei an einigen Ferienhäusern hinauf, ehe wir einen kleinen Bachlauf überqueren. Auf der gegenüberliegenden Seite erkennen wir kurz zuvor bereits die nächste Anstiegspassage der Tour, die von Felswänden sowie Abhängen umsäumt und nicht zuletzt auch des grandiosen Ausblicks auf den im Tal gelegenen Achensee wegen wohl als eines der landschaftlichen Highlights anzusehen ist.
Die Steigung hat mittlerweile etwas nachgelassen und so folgen wir dem Forstweg rasch weiter in Richtung Süden. Nach einem knappen Kilometer lichtet sich schließlich der Wald und wir erreichen das Almgebiet der Kotalm-Niederleger (1260m) bestehend aus mehreren Almhütten, die ausschließlich privat bzw. landschaftlich genutzt werden und somit leider keine Einkehrmöglichkeit darstellen. An den Hütten vorbei fahren wir durch das Almgebiet hindurch und fahren alsbald in den schattigen Bergwald ein. Nach einem langen und relativ geradlinigen Teilstück folgen wir dem Weg rechter Hand über eine Spitzkehre hinauf und erreichen etwa eineinhalb Kilometer weiter die Kotalm-Mitterleger (1608m).
Von der ebenfalls nur privat bewirtschafteten Kotalm-Mitterleger (1608m) aus, führt uns der Weg weiter in Richtung Steinernes Tor (1955m). Die bislang gut beschaffene Forststraße mündet in einen alten Karrenweg, der an manchen Stellen nurmehr einem kleinen Pfad durch die Almwiesen gleicht. Stets mit Blick auf die imposanten Felsformationen von Hochiss (2299m) und Co. geht es gemächlich voran. Etwa einen halben Kilometer nach der Kotalm-Mitterleger (1608m) wird der Weg jedoch zunehmend schlechter und so bleibt einem lediglich, den Ausblick auf die schroffen Felswände des Rofangebirges sowie die Ruhe und Beschaulichkeit dieses urigen Fleckens Erde zu genießen. Die Weiterfahrt lohnt sich an dieser Stelle nicht mehr und so ist es an der Zeit, den Rückweg hinunter ins Tal anzutreten und dabei noch den ein oder anderen Ausblick über den türkisblauen Achensee hinweg zu erhaschen. Alternativ kann man hier jedoch auch das Bike deponieren und zu Fuß den Aufstieg über das Steinerne Tor (1955m) zur Erfurter Hütte (1834m) fortsetzen.