Das auf 2.045 Metern thronende Schutzhaus Heilig Kreuz (Ütia La Crusc), in wunderschöner Lage am Fuße des "Sass dla Crusc" gelegen, bietet einen atemberaubenden Ausblick über die Gadertaler Dolomiten. Erbaut im Jahr 1718 als Wohnung für den Messner und Unterkunft für Pilger, wird die Hütte Santa Croce seit dem Jahr 1888, inzwischen bereits seit fünf Generationen, von Familie Irsara bewirtschaftet. Die daneben befindliche Wallfahrtskirche La Crusc ist sogar nochmal deutlich älter und wurde im Jahr 1484 vom Bischof von Brixen geweiht.
Die Hütte, ein traditioneller Zufluchtsort mit rustikalem Charme, besticht durch ihre exponierte Lage direkt unterhalb der markanten Felswände des Heiligkreuzkofels. Die Sonnenterrasse eröffnet ein Panorama, das von den schroffen Gipfeln der Puezgruppe bis hin zu den vergletscherten Höhen der Marmolada reicht. Bei schlechtem Wetter hingegen lädt die urige Stube zum Verweilen ein. Seit 1988 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.
Kulinarisch wird man auf der Hütte mit regionalen, ladinischen Spezialitäten verwöhnt. Insbesondere der hausgemachte Kaiserschmarrn hat es den Gästen wohl angetan, schließlich ist die Schutzhütte Hl. Kreuz gerade für diesen überregional bekannt.
Die Auffahrt mit dem Mountainbike erfolgt aus Abtei und führt über die idyllischen Almwiesen von Armentara (Roda de Armentara), einem Naturschutzgebiet im Naturpark Fanes-Sennes-Prags, welche besonders im Frühling und im Frühsommer durch eine immense Blütenvielfalt besticht. Trailliebhaber finden mit der anschließenden Abfahrt über den Trail No. 15 hinunter nach St. Kassian die nötige Abwechslung nach der anstrengenden Auffahrt.
Verschiedene Wanderwege führen aus dem Tal hinauf zum Schutzhaus und zur Wallfahrtskirche. Aber auch dank der Gondel von St. Leonhard aus finden Ausflügler bei schöner Witterung zu diesem, wohl einem der beliebtesten Ziele in Alta Badia.
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