Aueralm, Bayerische Voralpen

Von Gaißach Grundern über das Steinbachtal hinauf zur Aueralm unterhalb des Fockensteins

Relativ einfache Mountainbike-Tour von Gaißach Grundern durch das Steinbachtal hinauf zur Aueralm (1299m) unterhalb des Fockensteins (1564m). Die anfangs über Teer und Kies verlaufende Strecke wird gegen Ende zu einer Art Singletrail, die man bergauf stellenweise nur schiebend bewältigen kann. Als feierabendliche Spontantour jedoch eine gelungene Abwechslung.

Tourenprofil
Tour-ID
#24
Region, Land
Startort
83674 Gaißach
Streckenlänge
17.3 km (hin und zurück)
Anstieg
597 m
Abstieg
573 m
Dauer
2:05 Std.
Beschaffenheit
Asphalt, Schotter, Bike & Hike, Tragen/Schieben
Panorama
Kondition
Niveau
Fahrtechnik
Eigenschaften
E-Bike tauglich

Ø-Wertung
(2 Bewertungen)

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Wetterprognose

Klarer Himmel
Heute in Gaißach

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Anfahrtsbeschreibung

Von Norden kommend über Bad Tölz auf der B 13 Richtung Lenggries. Kurz nach Bad Tölz biegt man bei Untergries nach Mühl ab und fährt nach einer Unterführung noch vor dem Gasthaus "zur Mühle" rechts in Richtung "Reiser Lifte". Man bleibt auf der Straße und fährt geradeaus durch Wetzl, vorbei an den Ortsteilen Unterreut und Grundern bis zum Wanderparkplatz unterhalb der Sonntraten (1096m).

Parkmöglichkeiten

Gebührenpflichtiger Wanderparkplatz. (Parkgebühr: 1,00 EUR pro 6 Stunden/Stand 2012). 

Tourenbeschreibung

Vom Wanderparkplatz nach dem Ortsteil Grundern folgen wir der geteerten Straße weiter Richtung Untermberg, indem wir kurz nach Beginn der Tour an der Abzweigung links fahren. Die ersten drei Kilometer gehen locker von der Hand, wir folgen der Straße hinein ins Steinbachtal. An einer Gabelung halten wir uns links und nach circa 600 Metern rechts. Auf den folgenden drei Kilometern zweigen immer mal wieder Wege links und rechts ab, wir halten uns stets auf geradem Weg durch das Steinbachtal. Die Steigung nimmt langsam etwas zu, der Anspruch liegt bei dieser Tour aber ganz klar eher im kontinuierlich vorherrschenden Anstieg als in vereinzelt steilen Passagen, die man von alternativen Touren zur Aueralm kennt.

An einer weiteren Weggabelung tief im Steinbachtal halten wir uns links. Der Weg geradeaus ist für die Auffahrt aufgrund der groben Beschaffenheit des Bodens mehr als ungeeignet und in erster Linie schiebend zu bewältigen. Wer sich später für eine etwas spannendere Abfahrtsvariante entscheidet, der kommt hier herunter. Wir fahren also links, die Steigung nimmt nun drastisch zu und hält sich auf den folgenden eineinhalb Kilometer stets über zwölf Prozent. Nach ein paar kleineren Kehren befinden wir uns auf einen beschilderten Wendeplatz. Von dort führt ein relativ neu angelegter Weg im Auf und Ab aber stets ohne größere Steigung voran. Etwa siebenhundert Meter weiter erkennt man, wie rechter Hand ein Pfad in sehr schlechtem Zustand heraufführt und in den Hauptweg mündet. Hier beginnt die bereits erwähnte Abfahrtsvariante - die über Stock und Stein verlaufende Downhillpassage bis hinunter zur Abzweigung an der wir uns bei der Auffahrt links hielten.

Wir fahren weiter auf dem gut präparierten Forstweg, folgen der Rechtskehre und biegen alsbald linker Hand in eine unscheinbar anmutende - einem Trail gleichende - Passage ein. Ab hier ist für die meisten Biker schieben angesagt. Zum einen die Steigung zu Beginn der Teilstrecke, zum anderen die durchaus miserablen Bodenbedingungen erschweren die Auffahrt sehr. Nicht einmal einen halben Kilometer später gilt es noch, einen etwa zweihundert Meter langen, mit Trittstufen befestigten Anstieg zu erklimmen, bevor wir am oberen Ende eine Weidezaunabsperrung passieren. Oben angekommen lichtet sich der Wald und ein schmaler Pfad führt geradeaus auf die Aueralm (1299)m zu, die mit ihrer herrlichen Lage zur gemütlichen Rast einlädt.

Die Entscheidung über die Abfahrt entlang der erwähnten Downhill-Alternative hinunter ins Steinbachtal sollte jeder für sich treffen. Sie ist jedoch mit etwas Mut und Geschick eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Abfahrten. Egal ob man nun die schwierige Passage überwunden hat oder über die Auffahrtsstrecke hinunterfährt, von der Weggabelung im Tal fährt man ohne jede Anstrengung fast wie von alleine zurück bis zum Ausgangspunkt. Wer darüber hinaus noch Energie und Lust hat, kann als erweiternde Alternative vorbei am Fockenstein (1564m) über die Neuhüttenalmen (1328m) und den Hirschtalsattel (1227m) die Tour von Lenggries über das Hirschbachtal zur Aueralm in umgekehrter Richtung abfahren und von dort den Rückweg nach Gaißach einschlagen.

Sicherheitshinweise

Diese Tour wurde vom Autor selbst gefahren und nach bestem Wissen und Gewissen aufbereitet, eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben wird dennoch nicht gegeben. Das Befahren erfolgt stets auf eigene Gefahr. (Haftungsausschluss)

Wir stehen für ein respektvolles Miteinander von Mountainbikern und Wanderern. Aus diesem Grund bitten wir um Rücksichtnahme und Toleranz am Berg.

Autor: Martin Schindler
Hinweis: Die Nutzung dieser Daten ist ausschließlich für den privaten Gebrauch gestattet und erfolgt stets auf eigene Gefahr. Eine Weitergabe an Dritte oder die Veröffentlichung der Daten ist nicht gestattet.
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2 Kommentare

Otili
Otili
2 years ago
5
17. Juni 2015. Leider war das Wetter nicht so prickelnd, aber nach einigen steileren und nassen Auf- und Abfahrten ein richtige Genusstour. Vom empfohlenen Parkplatz einfacher Radlweg, komplett am Wasser entlang. Letztere Etappe war nur noch schieben angesagt, an Alm angekommen ging aber alles ganz normal weiter. Ab Abzweigung Richtung Hirschsattel war auch etwas spannend, da der Boden sehr nass war. Ab Hirschsattel wieder einfach. Insgesamt 3 Std Fahrt. P. S. War mein 2. Mountainbiketour überhaupt. GPS zeigt insg. 879 hm und 29,7 km an.
Wolfgang Embacher
Wolfgang Embacher aus München
3 years ago
4
Ich bin vor kurzem diesen Teil gefahren und dann aber zurück über den Hirschtalsattel nach Lengries. Es war insgesamt eine schöne Tour, beim ersten hier beschriebenen Teil konnte ich allerdings nicht die ganze Strecke fahrend bewältigen, da mir einzelne zum Teil aber Gottseidank nicht zu lange Strecken einfach zu steil waren. Die Aussicht von der Aueralm ist natürlich ein Traum.

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