Am Parkplatz Kreuzbrücke im Rißachtal überqueren wir die Straße und folgen dem kleinen Pfad in den Wald hinein. Das erste Stück der Tour, etwa siebenhundert Meter, muss stellenweise geschoben werden. Der Waldpfad mündet danach jedoch in eine gut befahrbare Forststraße, die uns auf den nächsten sechs Kilometern geradewegs und ohne Abzweige entlang des Laliderer Baches ins Laliderertal und damit auch stetig bergauf führen. Durchschnittliche zehn Prozent Steigung sind zu erwarten, vereinzelte Spitzen sind nicht nennenswert. Der Weg verläuft anfangs noch durch dichten Bergwald, schon bald aber vorbei an Bachläufen, Felswänden und Almweiden bis hin zur Lalidersalm-Niederleger (1527m).
Die bewirtschafteten Almen bieten keine Einkehrmöglichkeiten und so fahren wir weiter hinauf in Richtung Lalidererwände, welche über das gesamte Tal zu wachen scheinen. Etwa einen Kilometer führt uns der Kiesweg im Zickzack voran bis wir rechts in einen Pfad einbiegen. Von hier an befinden wir uns am Fuße der Lalidererwände und folgen dem Pfad entlang dieser nach Westen. Sowohl aufwärts, als auch bei der später folgenden Abfahrt muss entlang des Singletrails stellenweise geschoben oder gar getragen werden. Geübte Singletrail-Biker werden bei dieser eineinhalb Kilometer langen Passage ihre Freude haben, der Rest kann dafür getrost die faszinierende Schrofenlandschaft und die Aussicht über das Laliderertal genießen.
Hat man die Überquerung des Steinfeldes hinter sich gebracht, gelangt man wieder auf einen Kiesweg welcher die letzten fünfhundert Meter hinauf bis zur Falkenhütte (1846m) führt. Dort angekommen hat man sich dann eine ausgedehnte Brotzeit wahrlich verdient. Bei schönem Wetter ist das Panorama von dort oben einzigartig und ein wahrer Genuss.
Wer die gleiche Strecke nicht zurückfahren möchte, kann alternativ über das Johannestal hinab zur Risstal-Landstraße abfahren und dieser taleinwärts zum Ausgangspunkt der Tour folgen.