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Weitläufige

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In aller Kürze...

Einer der Mountainbike-Klassiker im Karwendel schlechthin - von Scharnitz nahe Mittenwald geht es durch das rauhe Karwendeltal hinauf zum Karwendelhaus (1771m) am Massiv der Birkkarspitze (2749m). Nach der gemütlichen Fahrt durchs Tal führt das letzte Drittel auf Serpentinen über den Hochalmsattel hinauf. Die Tour fordert aufgrund der Streckenlänge einiges an Kondition, belohnt aber mit einem einzigartigen Panorama.

Überblick

Fahrtechnik
Panorama
Höchster Punkt
1771m
Tiefster Punkt
977m
Bodenbeschaffenheit
Asphalt, Schotter
Beste Jahreszeit
Mai bis Oktober
Einkehrmöglichkeit
Nein
E-Bike geeignet
Ja

Höhenprofil

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz 2 in Scharnitz fahren wir der Beschilderung entsprechend in Richtung Karwendeltal. Gleich zu Beginn wird ersichtlich - die auf dem Weg liegende Larchetalm (1173m) ist nicht mehr bewirtet, damit fehlt die einzige Möglichkeit zur Zwischenrast auf dieser Tour. Wir lassen uns davon aber nicht beirren und folgen der geteerten Straße ein kurzes Stück weit hinauf und biegen alsbald rechter Hand in eine Kiesstraße ein. Mit etwa zehn Prozent führt der Weg uns etwa eineinhalb Kilometer hinauf, bevor die Steigung langsam nachlässt. Hin und wieder erhaschen wir ein paar kurze Blicke hinab auf die Isar, welche durch das parallel verlaufende Hinterautal fließt. Weiter geht es durch das anfänglich lichte Waldstück, bis wir nach etwa zwei weiteren Kilometern zum Fuße der Brunnensteinspitze (2180m) gelangen. Nahe der schroffen Felswand lichtet sich der Bergwald immer mehr und es eröffnet sich uns ein erster Blick auf den Eingang des Karwendeltals, umrahmt von den Gipfeln der Brunnensteingruppe zur Linken und der Pleisenspitze (2569m) zur Rechten.

Von nun an führt der Weg entlang des Karwendelbaches, dessen glasklares Gebirgswasser sich den Weg durchs Tal bahnt. Das sich langsam ausdehnende Karwendeltal zeigt sich immer mehr von seiner besten Seite - wilde Bachläufe, imposante Felsformationen und die bezaubernde Vegetation des Hochtals begleiten uns circa vier Kilometer mit kaum spürbarer Steigung bis zur Larchetalm (1173m). Einst konnte man hier eine kleine Zwischenrast einlegen und sich bei Brotzeit und kalten Getränken erholen, im Moment ist die Alm jedoch unbewirtet. Der von weitläufigen Almwiesen umgebene, gut befahrbare Weg wendet sich langsam aber sicher in Richtung Osten und damit tiefer hinein ins Karwendeltal. Weiter geht es vorbei an der privat genutzten Angeralm (1305m) durch das Tal. In der Ferne erblicken wir das Karwendelhaus (1771m), das sich einem Adlerhorst gleich an das Massiv der Birkkarspitze (2749m) schmiegt. Bevor wir uns aber an das letzte Drittel der Tour machen, erlauben wir uns einen kurzen Blick zurück und können an der endlos scheinenden Gebirgskette ansatzweise erahnen, wie weit wir nun bereits ins Karwendeltal eingefahren sind.

Etwa einen Kilometer hinter der Angeralm beginnt die Auffahrt zum Hochalmsattel. Die durchschnittlich zehn Prozent sind im Verhältnis zu anderen Biketouren im Karwendel eigentlich kaum der Rede wert, nach vielen Kilometern des leichten Anstiegs ist der Kondition aber ein geringer Grad der Erschöpfung anzumerken und so ziehen sich die letzten Kurven hinauf ein wenig. Passagen mit freier Sicht auf das langsam näher rückende Karwendelhaus wechseln sich ab mit kurzen Fahrten durch Waldstücke. Eines haben diese jedoch gemeinsam - der Weg führt kontinuierlich bergauf. Wir erreichen den Hochalmsattel am Fuße der Östlichen Karwendelspitze (2537m) und passieren ein Weidetor. Dahinter eröffet sich uns die großflächige Almweide der Hochalm (1704m) mit Kapelle, deren malerische Lage wahrlich zu beneiden ist. Einen knappen Kilometer weiter folgen wir dem Weg entlang einer Rechtskehre. Der von der Kehre verzweigende Weg führt hinunter zum kleinen Ahornboden, über welchen man ein weiteres Topziel im Karwendel, die Falkenhütte (1848m), erreicht. Die letzten Meter führen uns nahezu ebenerdig voran und so erreichen wir alsbald mit dem Karwendelhaus das Ziel dieser Tour.

Wegpunkte entlang dieser Tour

Anreise

Mit dem PKW

Über die Autobahn (A95) München in Richtung Garmisch-Partenkirchen und die Bundesstraße (B2) fahren wir durch Oberau und Partenkirchen weiter nach Mittenwald. Südlich von Mittenwald erreichen wir Scharnitz und biegen vor der Kirche im Ortskern nach links ab. Ein Hinweisschild weist uns den Weg in Richtung Karwendeltäler. Nach einer Unterführung passieren wir den öffentlichen Parkplatz 1 und folgen der Straße geradeaus weiter bis wir eine Brücke überqueren. Dahinter befindet sich der öffentliche Wanderparkplatz 2, der Ausgangspunkt der Tour ins Karwendeltal.

Parken

Gebührenpflichtiger Wanderparkplatz 1, Scharnitz (939m) / Gebührenpflichtiger Wanderparkplatz 2 (976m).
(Parkgebühr: 6,00 EUR pro Tag/Stand 2012).

Startort

AT-6108 Scharnitz

GPS-Koordinaten

47.383883°N, 11.272852°E

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Sicherheitshinweise
Diese Mountainbike-Tour wurde vom Autor selbst gefahren und nach bestem Wissen und Gewissen aufbereitet. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben wird dennoch nicht gegeben. Insbesondere sich verändernde Gesetzgebungen, temporäre oder dauerhafte Sperrungen, Umleitungen oder gar Naturereignisse (wie z.b. Murenabgänge) können dazu führen, dass die zur beschriebenen Route gemachten Angaben über die Zeit invalide werden. Wir bitten dies bei der Planung zu berücksichtigen.
Das Befahren erfolgt darüber hinaus grundsätzlich stets auf eigene Gefahr!
Wir stehen für ein respektvolles Miteinander von Mountainbikern und Wanderern. Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

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18 Bewertungen

20 Kommentare

Alexander aus Landsberg
24. August 2021
Traumhaft schöne Tour, aber an Wochenenden mit gutem Wetter aufgrund des Andrangs der Massen nicht zu empfehlen. Besser unter der Woche. Ein MTB ist nicht zwingend erforderlich, lässt sich bei entsprechender Kondition auch mit einem guten Tourenrad fahren.
Susanne aus Schäftlarn
21. Oktober 2019
Eine der schönsten Karwendeltouren ! Aufgrund der Länge ein wenig anstrengend, aber die unglaubliche Landschaft und der Karwendelbach mit seinen Gumpen und Rastplätzen lassen die Anstrengung völlig vergessen. Die Strecke ist durchgehend gut fahrbar, das kleine Stück zum Joch hinauf oberhalb des Karwendelhauses macht Spaß und bietet eine tolle Aussicht Richtung Ahornboden/Falkenhütte. Unter der Woche auch kaum Radler / Wanderer unterwegs, eine echte Genußtour !
Geli aus Penzberg
14. Oktober 2019
Einfach eine Traumtour! Wir haben die Tour am 14.10. gemacht, d.h., das Karwendelhaus war geschlossen. Das hatte den Vorteil, das nur sehr wenige Radler dennoch sich auf den Weg gemacht haben. Es war ein traumhafter Sonnentag und wir haben jede Minute genossen. Der Weg ist durchgängig gut fahrbar, lediglich - wie schon in der Tourenbeschreibung erwähnt - nach der langen Talfahrt strengt das letzte Drittel mit der Steigung dann doch an. Aber es ist alle Mühen wert!

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