Vom überschaubaren Wanderparkplatz am Waldrand folgen wir der Forststraße in südlicher Richtung bergan. Mit durchschnittlich zwölf Prozent Steigung geht es moderat hinauf in Richtung Staffel (1532m). Vereinzelte Verzweigungen lassen wir unbeachtet und bleiben dabei auf dem Hauptweg, bis wir an einen Weiderost gelangen. Hinter der Weidezauneinrichtung entdecken wir ein Schild welches uns den Weiterweg zur Luitpolder Alm weiter weist.
Auf der breiten, lichten Forststraße fahren wir zunächst noch etwa fünfhundert Meter voran bis wir an eine Abzweigung gelangen. Hier hat man nun zwei Möglichkeiten - entweder man folgt der Forstautobahn sogleich nach rechts um zur Alm zu gelangen, oder aber man fährt geradeaus auf dem Pilgerweg "Benediktbeuern - St. Georgenberg" gemäß Beschilderung über die Laineralm.
Wir wählen die zweite Variante, lassen kurz darauf einen abzweigenden Weg sprichwörtlich "links liegen" und fahren nach wenigen hundert Metern über eine Rechtskurve in das freie Weidegebiet rund um die Laineralm (1091m) ein. Die nahe dem Wilfetsbach gelegene Alm wird landwirtschaftlich genutzt und beherbergt von Anfang Mai bis Ende September in erster Linie Jungtiere. Neben Bier, Buttermilch und Kaffee gibt es auf der Alm auch Brotzeit, die man auf der kleinen Terrasse genießen kann. Die Forststraße führt uns rechts um das Almgebiet herum. Dabei kann man leicht das kleine, am Zaun angebrachte Schild in Richtung Luitpolder-Alm übersehen.
Vom Hauptweg zweigt ein ausgewaschener Wiesenweg in südwestlicher Richtung ab, welchem wir in den Wald hinein folgen. Nach etwa sechshundert Metern gelangen wir wieder auf einen breiten Fahrweg und fahren sogleich in das Almgebiet der Luitpolder Alm (1121m) ein. Diese erblicken wir bereits aus der Ferne, ist sie schließlich nur noch wenige hundert Meter entfernt. Auf der kleinen Jausenalm lässt es sich von Anfang Mai bis Mitte Oktober gemütlich einkehren und die sonnige sowie ruhige Lage zwischen der Jachenau und dem Isartal genießen. Ein perfektes "Platzerl" um fernab der sonst recht touristischen und gut frequentierten Routen der Jachenau zu rasten, ehe es zurück zum Ausgangspunkt geht.