Seekaralm und Pasillalm, Karwendel

Von Hinterwinkel am Achensee hinauf zur aussichtsreichen Seekaralm unterhalb der Seekarspitze und weiter zur Pasillalm am Fuße der Seebergspitze

Diese überschaubare Mountainbike-Tour führt vom Nordufer des Tiroler Achensees über den Seebergwald und die Koglalm (1286m) hinauf zur aussichtsreich gelegenen, bewirtschafteten Seekaralm (1500m). Die Weiterfahrt über die gut beschaffene Forststraße führt anschließend hinauf in das idyllische Almgebiet der Pasillalm (1557m) am Fuße der Seebergspitze (2085m).

Tourenprofil
Tour-ID
#151
Region, Land
Startort
6215 Achenkirch / Hinterwinkel
Streckenlänge
16.0 km (hin und zurück)
Anstieg
892 m
Abstieg
892 m
Dauer
1:57 Std.
Beschaffenheit
Schotter
Panorama
Kondition
Niveau
Fahrtechnik
Eigenschaften
E-Bike tauglich

Ø-Wertung
(3 Bewertungen)

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Wetterprognose

Leichter Regen
Heute in Achenkirch / Hinterwinkel

Leichter Regen, 4° / 11°C

Anfahrtsbeschreibung

Aus Richtung Tegernsee und Kreuth kommend, fahren wir entlang der Hauptverkehrsstraße über die deutsch-österreichische Grenze hinweg bis nach Achenkirch am tiroler Achensee. Am Ortsende biegen wir rechts in Richtung Campingplatz am Achensee und Heimatmuseum Scholastika ein und folgen Straße anschließend bis in den Ortsteil Hinterwinkel, den letzten Häusern am Nordufer des Sees.

Parkmöglichkeiten

Kostenpflichtiger Wanderparkplatz (ca. 916m), Achenkirch / Hinterwinkel.

Tourenbeschreibung

Vom gebührenpflichtigen Parkplatz im Achenkirchener Ortsteil Hinterwinkel weisen uns zahlreiche Schilder den Weg rechter Hand vorbei an einem Bauernhof  und linksseitig des Oberaubaches in Richtung des gleichnamigen Oberautals. Schon nach etwa dreihundert Metern beginnt der Weg von der Gesellschaft des Bachs abzuweichen und ordentlich an Steigung zu gewinnen. Bei etwa sechzehn Prozent Steigung gewinnen wir schnell an Höhe. Der teils lichte Seebergwald, durch welchen die Route uns führt, lässt bereits zu Beginn immer mal wieder Ausblicke auf die Umgebung zu und so treten wir, begleitet von Schreckenspitze (2022m) im Westen, Achenkirch im Norden und dem Achensee im Osten, über zahlreiche Kurven den Berg hinauf.

Erst nach knapp zweieinhalb Kilometern, auf Höhe der landwirtschaftlich genutzten Koglalm (1286m) gönnt uns die Strecke ein kurzes Teilstück um zu verschnaufen. Wir halten uns an der Abzweigung zur Alm rechts und folgen der Beschilderung und der leicht abschüssigen Forststraße. Nach einer Rechtskurve in welcher der Weg den Lauf eines kleinen Baches kreuzt, nimmt die Steigung erneut zu und erreicht ein ähnliches Niveau wie bereits die Passage von Hinterwinkel hinauf zur Koglalm. Ohne Abzweige führt uns der Kiesweg weiter bergan, bis wir schließlich die bewirtete Seekaralm (1500m) erreichen. Abseits des Massentourismus bietet sich die Alm für eine kurze Rast bei aussichtsreicher Lage natürlich an oder markiert - je nach Kondition, Lust und Laune - das vorgezogene Ziel dieser Tour.

Wer noch nicht genug hat, folgt wie wir der Forststraße rechter Hand an der Alm vorbei weiter bergauf. Ein Schild weist uns den Weg in Richtung "Pasill-Alm", "Pasill-Sattel" und "Pletzach-Alm". Etwas mehr als zwei Kilometer treten wir nun, mit zwischenzeitig kurzer Talfahrt, hinauf in das idyllische Almgebiet am Fuße der Seebergspitze (2085m), genießen dabei den malerischen Ausblick auf die umliegenden Berghänge des Vorkarwendels und das unter uns gelegene Oberautal an dessen höhergelegenen Talschluss die Kaserstattalm (1440m) zu erkennen ist. Am höchsten Punkt der Tour angekommen, geht es entlang des achthundert Meter langen Endspurts gemütlich hinab zur Pasillallm (1557m). So angenehm dies auch momentan erscheinen mag, so darf man nicht vergessen, dass man die soeben verlorenen siebzig Höhenmeter bei der Rückfahrt dennoch zu bewältigen hat.

An den Pasillalmen angekommen ist dann auch das Ziel dieser Tour erreicht. Die nicht bewirtschaftete Alm liegt am Fuße der Seebergspitze (2085m) und wird durch den Pasillsattel (1680m) vom Gerntal im Süden getrennt. Wer die Stille der alpinen Landschaft zu schätzen weiß, der findet hier oben ideale Verhältnisse um sich von der Auffahrt zu erholen. Da die Rückfahrt hinunter ins Tal über die vom Anstieg bekannte Route erfolgt, besteht die Option zur gemütlichen Einkehr auf der bewirteten Seekaralm.

Sicherheitshinweise

Diese Tour wurde vom Autor selbst gefahren und nach bestem Wissen und Gewissen aufbereitet, eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben wird dennoch nicht gegeben. Das Befahren erfolgt stets auf eigene Gefahr. (Haftungsausschluss)

Wir stehen für ein respektvolles Miteinander von Mountainbikern und Wanderern. Aus diesem Grund bitten wir um Rücksichtnahme und Toleranz am Berg.

Autor: Martin Schindler
Hinweis: Die Nutzung dieser Daten ist ausschließlich für den privaten Gebrauch gestattet und erfolgt stets auf eigene Gefahr. Eine Weitergabe an Dritte oder die Veröffentlichung der Daten ist nicht gestattet.
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4 Kommentare

Peter Kneifel
Peter Kneifel aus Germering
vor 2 Monaten
5
Sehr schöne Tour sehr zu empfehlen. Leider nur Stichtour da Abfahrt ins Gerntal unfahrbar ist. Habe das Sperrschild für Radfahrer ignoriert finde es bedenklich wenn der Weg für Mountainbiker gesperrt ist aber die SUVs freie Fahrt haben.Aber es ist wie bereits in einem vorherigen Kommentar mitgeteilt eine Haftungsfrage.
Rosi
Rosi
1 year ago
5
Servus beinand, wollte die Tour fahren. Mir wurde gesagt dort wäre ein Schild "Radfahren Verboten" Ignoriert MTB-Sepp das einfach?

Martin Schindler
Martin Schindler aus Greiling
1 year ago
Hallo liebe Rosi! Vielen Dank für deinen Kommentar. Grundsätzlich möchten wir von mtbsepp.de natürlich nicht dazu auffordern unerlaubte Dinge zu tun. Das ist nicht in unserem Sinne und hat mit dem Thema Mountainbike als solches ja eigentlich auch gar nichts zu tun. Leider ist es jedoch in Österreich so, dass das Mountainbiken per Gesetz pauschal im ganzen Land verboten ist. Paragraph 33 des Forstgesetzes von 1975 legt fest, dass der Wald nur zu Fuß und auf Hauptwegen betreten werden darf. Außer der Grundeigentümer erlaubt etwas anderes unmissverständlich. Da es jedoch oft eine Frage der Unfallhaftung ist, sind Fahrrad-Verbotsschilder in Österreich leider keine Seltenheit. Trotz diverser Schauergeschichten oder Einzelfälle, die von Beschimpfungen durch Jäger oder Förster erzählen, ist man als Mountainbiker meist gern gesehen. Schließlich muss jeder selbst für sich entscheiden ob er die beschriebene Tour fahren möchte, wir möchten einfach nur aufzeigen wie wir eine Tour erlebt haben und wie schön es ist, die Alpen per Mountainbike zu erkunden. Im Übrigen sind diverse Interessensgruppen sowie regionale Tourismusbetriebe sehr engagiert dabei, das "veraltete" Gesetz zu kippen. Die Landesregierung Tirol hat beispielsweise bereits ein Konzept "Mountainbike Modell 2.0" entwickelt, das Grundeigentümer durch finanzielle Zuschüsse motivieren soll, das Biken auf Wegen zu gestatten. Ich hoffe sehr, ich konnte dir hiermit ein bisschen weiterhelfen. Viele Grüße, Martin!

Rosi
Rosi
1 year ago
5
Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

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