Wir beginnen die Tour am Wanderparkplatz nahe dem Schloss Hohenburg bei Lenggries, dem Ausgangspunkt so mancher Bike- und Wanderroute. Von dort verläuft ein Kiesweg in östlicher Richtung zwischen Viehweiden entlang der Ausläufer des Geiersteins (1491m) zu unserer linken hinein ins Hirschbachtal. Im Schatten des Waldes angekommen, folgen wir dem gemächlich ansteigenden Forstweg - stets entlang des Hirschbaches. Nach circa eineinhalb Kilometern gelangen wir an eine Brücke. Wir überqueren diese und lassen die Abzweigung rechter Hand unbeachtet. Wer möchte, kann dort aber auch alternativ die etwas anspruchsvollere Route hinauf zur Lenggrieser Hütte einschlagen. (optional bietet sich diese Route auch für die Abfahrt an)
Der Weg verläuft weiter entlang des Hirschbaches, stets im vor Sonne und Hitze schützenden Schatten des Gebirgswaldes hinauf zum Hirschtalsattel, auf dem circa zweieinhalb Kilometer langen Teilstück mit durchschnittlich zehn Prozent Steigung machen wir knapp dreihundert Höhenmeter gut. Oben angekommen halten wir uns rechts in Richtung Lenggrieser Hütte. Wer bei der Rückfahrt über selbige Strecke noch einen Abstecher machen möchte, kann an dieser Stelle etwa drei Kilometer nach Norden weiterfahren und erreicht so vom Hirschtalsattel über die Neuhüttenalmen (1328m) die Aueralm (1299m) unterhalb des Fockensteins (1564m).
Wie bereits erwähnt halten wir uns jedoch vorerst rechts und folgen dem relativ gut beschaffenen Forstweg weiter in Richtung Lenggrieser Hütte. An manchen Stellen lichtet sich der Schatten des Waldes ein wenig und man erhascht vereinzelt kurze Momente des Fernblicks auf der sonst recht aussichtsarmen Tour. Eineinhalb Kilometer in etwa geht es nun verhältnismäßig flach voran, bei durchschnittlich vier Prozent Steigung kann man in gemütlicher Fahrt seine Energiereserven wieder etwas regenerieren lassen. Rechter Hand zweigt irgendwann eine Forststraße in unsere Fahrstrecke, auf der man kommt wenn man sich für die eingangs erwähnte alternative Route beginnend an der Brücke im Hirschbachtal entschieden hat.
Kurz nach dieser Stelle schlagen wir den linken Weg ein und halten uns an einer weiteren Weggabelung rechts. Ein paar hundert letzte anspruchsvolle Meter noch und wir kommen zu einem Weidetor am Waldesrand, von welchem aus die Lenggrieser Hütte nur noch einen Katzensprung weit entfernt liegt. Vorbei an der Seekaralm unterhalb des namensgebenden Gipfels - dem Seekarkreuz (1601m) - erreichen wir nahezu ohne Anstrengung das Ziel der Tour. Bei tadellosem Wetter glänzt die Lenggrieser Hütte vorallem durch ihre Lage mit direktem Blick von der Sonnenterrasse aus auf den höchsten Berg Deutschlands, die Zugspitze (2962m) und das Wettersteingebirge.