Sigrizalm, Bayerische Voralpen

Knackige Feierabendtour von Greiling vorbei am ehemaligen Skilift hinauf zur Sigrizalm am Rechelkopf

Kurzweilige Mountainbike-Tour mit Biss von Greiling hinauf zur Sigrizalm (1150m) unterhalb des Rechelkopfes (1328m). Von dort kann man nach Lust und Laune noch die letzten Meter über die sonnige Almwiese zum Gipfel hinaufwandern. Stellenweise schlechte Straßenverhältnisse erschweren die teilweise steile Auffahrt zusätzlich. Einsteiger und konditionell untrainierte Biker sollten diese Tour meiden.

Tourenprofil
Tour-ID
#33
Region, Land
Startort
83677 Greiling
Streckenlänge
12.2 km (hin und zurück)
Anstieg
650 m
Abstieg
650 m
Dauer
1:28 Std.
Beschaffenheit
Asphalt, Schotter, Wald-/Wiesen-/Wanderweg, Singletrail
Panorama
Kondition
Niveau
Fahrtechnik
Eigenschaften
E-Bike tauglich

Ø-Wertung
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Wetterprognose

Bedeckt
Heute in Greiling

Bedeckt, 2° / 9°C

Anfahrtsbeschreibung

Von Bad Tölz kommend folgen wir der Bundesstraße B 472 in Richtung Miesbach und nehmen die Abfahrt im Osten von Greiling. Nahe dem Autohaus biegen wir links ab und halten uns geradeaus bis zum angegebenen Wanderparkplatz nahe des Gewerbegebiets am Weiherbach.

Parkmöglichkeiten

Kostenloser Wanderparkplatz, Greiling (730m)

Tourenbeschreibung

Wir starten unsere Tour auf den Rechelkopf, der von Wanderern und Mountainbikern aus der Umgebung aufgrund des herrlichen Panoramablicks sehr geschätzt wird, am Wanderparkplatz nahe des Greilinger Gewerbegebiets am Weiherbach. Wir folgen der für Kraftfahrzeuge gesperrten Teerstraße einige hundert Meter in Richtung Berge und überqueren nach wenigen Minuten den Bachlauf der Gaissach. Es eröffnet sich ein Blick auf die ehemalige Skiliftanlage am Fuße des sogenannten Vorbergs, den die beiden Gipfel Sulzkopf (1279m) und Rechelkopf (1328m) bilden. Wir fahren nun auf dem Kiesweg einen guten halben Kilometer in Richtung Osten - dieser Teil des Bodensee-Königssee-Wegs führt auch nach Marienstein, von wo aus eine relativ einfache und dennoch abwechslungsreiche Tour auf die Sigrizalm (1150m) führt.

Rechter Hand biegen wir in den Forstwirtschaftsweg ein, welcher schon nach wenigen Metern bergauf in den Wald führt. Nach dem ersten Anstieg passieren wir eine Schranke - hier ist vorallem bei der Abfahrt Vorsicht geboten, diese ist zeitweise geschlossen. Einige Serpentinen mit durchschnittlich sechzehn Prozent Steigung später haben wir die Höhe der ehemaligen Skilift-Bergstation erreicht. Es folgt die wohl anspruchvollste Passage der Tour - stellenweise über zwanzig Prozent Steigung und ein teilweise schlecht beschaffener Kiesweg erschweren die Auffahrt auf den rund zweihundert Metern Teilstrecke. Eine sehr kurze Verschnaufpause auf nahezu ebener Fläche später, folgen wir dem Weg erneut durch den Bergwald, teilweise über Lichtungen und vorbei an einigen privaten Wochenendhütten hinauf bis wir nach fast sechs Kilometern seit dem Beginn der Tour den höchsten Punkt erreichen. Den Gleitschirmstartplatz auf der Lichtung zu unserer Rechten lassen wir unbeachtet und folgen der zunehmend schlechter werdenden Straße. Nach wenigen Metern zweigt rechts ein Weg in Richtung Schwaigeralm und hinunter nach Gaissach Lehen ab, der sich zur Erweiterung der Route bei der Abfahrt ideal anbieten würde.

Wir bleiben aber auf dem bisherigen Weg, folgen der Linkskurve und gelangen nach circa dreihundert Metern an eine weitere Abzweigung, der wir nach rechts folgen. Dort beginnt dann ein kurzes Teilstück auf einer Art Singletrail, der sich ohne größeren Anspruch an Fahrgeschick meistern zügig lässt. Nach der Steinbarriere geht es noch rund einen Kilometer gemächlich voran bis zur Sigrizalm (1150m) unterhalb des Rechelkopfes (1328m). Die Hütte wird zwar von der Alpenvereinssektion Waakirchen bewirtschaftet, ist jedoch nur teilweise geöffnet und bietet lediglich Getränke an.

Wer noch Reserven hat, der sollte die kurze Wanderung auf einem kleinen Pfad über den freien Nordhang hinauf zum Rechelkopf (1328m) in Angriff nehmen. Bei guten Witterungsverhältnissen ist von dort oben ein Panoramablick garantiert, der vom Karwendelgebirge im Süden bis ins Münchner Land im Norden reicht und welchem man auf einem der Bankerl am Gipfel ideal genießen kann.

Sicherheitshinweise

Diese Tour wurde vom Autor selbst gefahren und nach bestem Wissen und Gewissen aufbereitet, eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben wird dennoch nicht gegeben. Das Befahren erfolgt stets auf eigene Gefahr. (Haftungsausschluss)

Wir stehen für ein respektvolles Miteinander von Mountainbikern und Wanderern. Aus diesem Grund bitten wir um Rücksichtnahme und Toleranz am Berg.

Autor: Martin Schindler
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