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Sonnenverwöhnte Mountainbike-Runde über die Lochalm zur Tiefenbachalm und durch das Bächental

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In aller Kürze...

Diese kräftezehrende Bike-Tour führt von Fall vorbei an der Jausenstation Aquila (919m) im Uhrzeigersinn hinauf zu Tiefenbachalm (1602m) und Lochalm-Hochleger (1628m), ehe es vorbei an der Steinölbrennerei Tirol wieder hinab und durch das weitläufige, landschaftlich reizvolle Bächental zurück zum Ausgangspunkt geht. Insbesondere im Herbst bietet diese Tour viele sonnenverwöhnte Abschnitte und herrliche Ausblicke.

Überblick

Fahrtechnik
Panorama
Höchster Punkt
1639m
Tiefster Punkt
766m
Bodenbeschaffenheit
Asphalt, Schotter
Beste Jahreszeit
Mai bis Oktober
Einkehrmöglichkeit
Nein
E-Bike geeignet
Ja

Höhenprofil

Wegbeschreibung

Entlang der Dürrach führt uns die Teerstraße schnellen Trittes von Fall in südlicher Richtung hinein ins Bächental. Wir passieren dabei die ehemalige deutsch-österreichische Grenzstation und fahren vorbei an der Jausenstation Aquila (919m), der einzigen Einkehrmöglichkeit auf dieser Tour, welche wir zum Ende hin erst anfahren werden. Nach insgesamt circa neun Kilometern mit leichtem Anstieg biegen wir links hinter einer kleinen Hütte in einen Forstweg ein, der uns den Berg hinaufführt. Nach etwa einem halben Kilometer nimmt die Steigung drastisch zu. Auf den darauffolgenden Kilometern muss teilweise mit bis über zwanzig Prozent Neigung gerechnet werden. Da die Möglichkeiten für eine Verschnaufpause nicht viel mehr als seltene Vergnügen sind, sollte man seine Kräftereserven möglichst behutsam einteilen. Stets dem Weg bergan folgend, fahren wir vorbei an schroffen Felswänden zu unserer Rechten und lassen uns durch den zumeist freien Blick nach Links auf die umliegenden, grasbewachsenen Gipfel von Raberskopf (1383m) und Juifen (1987m) ablenken.

Kurz nach einer Weggabelung, welcher wir nach rechts gefolgt sind, wendet sich die Forststraße in Richtung Süden. Etwa eineinhalb Kilometer später erreichen wir die Lochalm-Mitterleger (1432m). Von hier verzweigt ein Weg nach links weiter hinauf zu Tiefenbachalm (1602m) und Lochalm-Hochleger (1628m). Mit Marbichler Spitze (1898m), Kafell (1906m) und Rether Kopf (1926m) im Blick erreicht man auf diesem Weg das wunderbar gelegene Almgebiet rund um die Tiefenbachalm (1602m) und die Lochalm-Hochleger (1628m). Vom kleinen Gipfelkreuz aus genießen wir den ausgezeichneten Fernblick über die unzähligen Berggipfel des Karwendelgebirges und erholen uns von der beschwerlichen Auffahrt. ehe wir die Rückfahrt hinunter zur Abzweigung nahe der Lochalm-Mitterleger (1432m) antreten.

Wer sich diesen etwa zweihundert Höhenmeter verzeichnenden Abstecher sparen möchte, kann Tiefenbachalm (1602m) und Lochalm-Hochleger (1628m) sprichwörtlich links liegen lassen und stattdessen rechts an den Hütten der Lochalm-Mitterleger (1432m) vorbei geradeaus weiterfahren und dem Weg in südlicher Richtung bergab folgen.

Kurz bevor wir die Tiefenbachalm-Mitterleger (1320m) erreichen gilt es, eine weitere nur knapp einen Kilometer lange Anstiegspassage zu überwinden. Nahe der Alm führt ein Weg nach links hin zur Ölschiefer-Fangomühle der Tiroler Steinölwerke. Da Unbefugten das Betreten des Bergbaugebietes ohnehin untersagt ist, lohnt sich ein Abstecher dorthin jedoch nicht. Entlang der beeindruckenden Ausläufer von Zunterspitze (1923m) und Schreckenspitze (2022m) führt uns der Forstweg rasch hinab ins Tal. Einige Male überqueren wir dabei den Tannauerbach, lassen die vereinzelt von der Forststraße abzweigenden Wege unbeachtet und erreichen so nach knapp sieben Kilometern Genussabfahrt durch die idyllische Alpenlandschaft den Bächental-Wasserspeicher. Von dort sind es nun nicht einmal mehr zwei Kilometer entlang der Dürrach durch das Bächental und wir erreichen die Abzweigung, an welcher wir zu Beginn der Tour den Berg hinauf gefahren sind und etwas weiter schließlich die Jausenstation Aquila (919m). Nach der anspruchsvollen Tour kommt uns diese Einkehrmöglichkeit nun mehr als gelegen, bevor es entlang der Dürrachstraße zurück zum Parkplatz nach Fall geht.

Die aufgrund der langen und relativ steilen Auffahrt recht beschwerliche Tour lässt sich auch in umgekehrter Richtung fahren und überzeugt auf diese Weise durch ein konditionell etwas weniger anspruchsvolles Tourenprofil. Doch auch die Bächental-Rundtour gegen den Uhrzeigersinn sollte in keinster Weise unterschätzt werden, das verraten die Gesamtdistanz sowie die zurückzulegenden Höhenmeter.

Wegpunkte entlang dieser Tour

Anreise

Mit dem PKW

Über die Bundesstraße B 13 fahren wir vorbei an Lenggries zum Sylvensteinspeicher. Auf der Staumauer biegen wir rechts ab und folgen der Straße über die Sylvensteinbrücke hinweg bis nach Fall. Wir biegen an der zweiten Einfahrt links in die Dürrachstraße ein und parken nahe der Schranke am Ende des bewohnten Gebietes.

Parken

Kostenloser Wanderparkplatz, Fall (circa 773m).

Startort

DE-83661 Lenggries

GPS-Koordinaten

47.56917°N, 11.534035°E

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Sicherheitshinweise
Diese Mountainbike-Tour wurde vom Autor selbst gefahren und nach bestem Wissen und Gewissen aufbereitet. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben wird dennoch nicht gegeben. Insbesondere sich verändernde Gesetzgebungen, temporäre oder dauerhafte Sperrungen, Umleitungen oder gar Naturereignisse (wie z.b. Murenabgänge) können dazu führen, dass die zur beschriebenen Route gemachten Angaben über die Zeit invalide werden. Wir bitten dies bei der Planung zu berücksichtigen.
Das Befahren erfolgt darüber hinaus grundsätzlich stets auf eigene Gefahr!
Wir stehen für ein respektvolles Miteinander von Mountainbikern und Wanderern. Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

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11 Bewertungen

11 Kommentare

Max aus München
15. Juni 2023
Hallo birscherl aus München kannst du beschreiben wo du den Umkehren musstest bzw den Almbauern getroffen hast. Das würde mich sehr interessieren, ich bin da immer mal wieder unterwegs und hatte bisher keine Probleme. Mfg Max
birscherl aus München
9. Juni 2023
Leider ist die Route gesperrt, entsprechende Beschilderung ist auch angebracht. Hat mir am 3.6.23 heftige Diskussionen mit einem Almbauern eingebracht, musste schließlich umkehren (geplant war die Tour gegen den Uhrzeigersinn zu fahren).
Stefan aus Wolfratshausen
26. Oktober 2020
Ich habe selbst noch nicht nachgesehen: Das Forsthaus Aquila ist nach meinen Informationen aus der Presse geschlossen worden. Die Verbotsschilder auf der Strecke wurden angeblich abgenommen - nicht selbst überprüft, nur ein Gerücht. Das Land Tirol versucht inzwischen, viele der Wege zu versichern, so dass sich Fahrverbote rein auf den Naturschutz beschränken können. Weiter so!

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