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Anspruchsvolle Mountainbike-Tour von Scharnitz durch Gleirschtal und Samertal zur großartig gelegenen Pfeishütte

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Gerne stellen wir dir unsere aufgezeichnete Route als GPS-Track in diversen Formaten zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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In aller Kürze...

Der größte Teil der landschaftlich atemberaubenden Tour von Scharnitz durch das Gleirschtal vorbei an Forsthaus Amtssäge (1223m) und Möslalm (1262m) bis ans hinterste Ende des Samertals verläuft zumeist gemütlich über Forststraßen. Erst die letzten zweieinhalb Kilometer hinauf zur Pfeishütte (1922m) verlangen einem neben Kondition und Ausdauer auch die nötige Portion Nerven sowie einiges an Fahrgeschick ab.

Überblick

Fahrtechnik
Panorama
Höchster Punkt
1930m
Tiefster Punkt
985m
Bodenbeschaffenheit
Asphalt, Schiebestrecke, Schotter, Tragestrecke
Beste Jahreszeit
Mai bis Oktober
Einkehrmöglichkeit
Nein
E-Bike geeignet
Ja

Höhenprofil

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz am Eingang in die Karwendeltäler bei Scharnitz fahren wir zunächst in östlicher Richtung durch die angrenzende Wohnsiedlung. Schon bald darauf passieren wir eine hölzerne Informationstafel. Während links die Tour durch das Karwendeltal zum Karwendelhaus (1771m) führt, folgen wir der Teerstraße noch rund eineinhalb Kilometer voran. Kurz darauf beginnt die Straße leicht anzusteigen und führt uns vorbei an der Abzweigung zur Pleisenhütte (1757m) unterhalb der Pleisenspitze (2569m). Wir bleiben auf dem Hauptweg, passieren den Gasthof Wiesenhof (1036m) und finden uns schon wenig später auf einer gut ausgebauten, breiten Forststraße wieder.

Nachdem wir rund eineinhalb Kilometer später den leichten Anstieg hinauf zur Gleirschhöhe (1069m) hinter uns gebracht haben, verzweigt schließlich der Weg ein weiteres mal. Wer hier nach links abbiegt, gelangt über das Hinterautal und vorbei an der Kastenalm (1220m) zu Hallerangerhaus (1768m) und Hallerangeralm (1771m). Wir jedoch folgen der Beschilderung rechter Hand hinab in Richtung Gleirschtal. Knapp fünfzig Höhenmeter fahren wir hinunter bis zum Lauf der Isar, die wir über eine Brücke queren um anschließend auf der gegenüberliegenden Seite wieder etwas mehr als einhundert Höhenmeter hinauf zu treten. Oben angekommen hat man neben der Möglichkeit entlang einer ausgedehnten, flachen Passage zu verschnaufen außerdem die Chance den ein oder anderen Blick hinunter in die Gleirschklamm zu werfen, durch die der tosende Gleirschbach verläuft.

Nach etwa eineinhalb Kilometern folgen wir dem Weg an einer Weggabelung nach links weiter und lassen so die Abzweigung zur Oberbrunnalm (1523m) unbeachtet. Circa drei Kilometer fahren wir anschließend ohne nennenswerte Anstiege durch das Gleirschtal in Richtung Süden. Die gelegentlich abzweigenden schmalen Wege und Straßen können wir dank der guten Beschilderung der Route getrost ignorieren. Auf Höhe vom Forsthaus Amtssäge (1223m), das sich auf der gegenüberliegenden Seite des Gleirschbachs befindet, nimmt die Steigung nun endlich wieder etwas zu und so treten wir gemächlich noch einen weiteren Kilometer voran bis wir die bewirtete Möslalm (1262m) erreichen. Am Rande einer großen Weide am Fuße der Gleirsch-Halltal-Kette gelegen der ideale Platz für eine kurze und aussichtsreiche Rast.

Etwa sechseinhalb Kilometer geht es im Anschluss tiefer in die imposante Bergwelt des Karwendels hinein. Rund um das Tal durch welches wir fahren türmen sich die Berge immer weiter auf und erreichen Höhen teilweise weit jenseits der 2000er Marke, wie beispielsweise die Mittlere Jägerkarspitze (2608m) oder der Große Katzenkopf (2531m), an deren Ausläufer wir schwer beeindruckt vorbeifahren. Wir folgen stets der gut ausgeschilderten Route, machen dabei einige Höhenmeter gut und verlassen das Gleirschtal um im weiteren Verlauf ein Weidetor zu passieren und das angrenzende Samertal zu durchqueren. Obwohl die Beschaffenheit des Weges dabei mit jedem Kilometer zunehmend schlechter wird, erreichen wir ohne größere Probleme schließlich ein umzäuntes Fahrraddepot, das von den Hüttenwirten der Pfeishütte aufgrund der nachfolgend extrem schlechten Auffahrt zur Verfügung gestellt wird.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss man eine Entscheidung treffen - nimmt man die steile, grob schottrige Fahrstraße und somit möglicherweise lange Schiebepassagen in kauf oder aber kettet man sein Bike ordnungsgemäß im Depot an und folgt dem hinter dem Fahrraddepot beginnenden Wandersteig hinauf zur Hütte, die man in etwa fünfundvierzig Minuten Fußmarsch erreicht? Wir wollen und können diese Entscheidung nicht pauschal treffen und eine Empfehlung aussprechen - das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, knapp zweieinhalb Kilometer und dreihundertfünfzig Höhenmeter über teils losen Kies sind eine Herausforderung für jeden noch so trainierten und routinierten Mountainbiker. Und selbst wer mit einem E-Bike unterwegs ist, wird sich über die Beschaffenheit des Untergrunds nicht wirklich freuen können. Fakt ist aber auch, dass eine Wanderpartie nach circa achtzehn Kilometern auf dem Bike auch nicht jedermanns Sache ist und insbesondere der Rückweg zeitlich entsprechend länger ausfallen würde. Wie man sich nun aber auch entscheiden mag, das Ziel dieser Tour ist es wert - garantiert!

Für uns geht es schließlich mit dem Bike weiter und vorbei an den steilen Südflanken der Sonntagskarspitze (2575m) folgen wir der Straße in großem Bogen nach rechts auf die Pfeis. Umrahmt von tiefgrünen Latschenfeldern kämpfen wir uns Meter um Meter hinauf bis wir die Pfeishütte (1922m) am Fuße der Stempeljochspitze (2529m) erreichen. Spätestens hier oben eröffnet sich uns das atemberaubende Panorama rund um die Hütte. Rumer Spitze (2454m) im Süden, Gleirschtaler Brandjoch (2372m) westlich, die gesamte Gleirsch-Halltal-Kette nördlich im Hintergrund - egal wo man hinsieht, die Pfeishütte scheint eingerahmt von allen Seiten. Ausgangspunkt für unzählige ein- und mehrtägige Aktivitäten, sympathische und engagierte Hüttenwirte, eine grandiose Sonnenterrasse und leckeres Essen - nicht ohne Grund gilt die Pfeishütte als eine der beliebtesten Hütten im ganzen Karwendelgebirge. Wir genießen diesen besonderen Ort inmitten der Alpenwelt Karwendel und wollen uns noch nicht so recht davon verabschieden müssen, treten jedoch nach einer ausgiebigen Rast schließlich den Rückweg an. Über die von der Auffahrt bekannte Route sind es immerhin wieder rund zwanzig Kilometer zurück bis zum Ausgangspunkt dieser Tour in Scharnitz.

Wegpunkte entlang dieser Tour

Anreise

Mit dem PKW

Wir fahren über die Autobahn (A95) München in Richtung Garmisch-Partenkirchen und anschließend entlang der Bundesstraße (B2) durch Oberau und Partenkirchen nach Mittenwald. Von dort geht es südlich weiter in Richtung der deutsch-österreichischen Landesgrenze , hinter der wir kurz darauf die Gemeinde Scharnitz erreichen. Im Ortskern biegen wir schließlich vor der Kirche Mariahilf nach links ein - ein Schild "Karwendeltäler" weist uns die richtige Abzweigung zum öffentlichen Parkplatz 1.

Parken

Kostenpflichtiger Wanderparkplatz 1, Scharnitz (939m) / Kostenpflichtiger Wanderparkplatz 2 (956m). (Parkgebühr: 6,00 EUR pro Tag/Stand 2015).

Startort

AT-6108 Scharnitz

GPS-Koordinaten

47.385814°N, 11.267145°E

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Sicherheitshinweise
Diese Mountainbike-Tour wurde vom Autor selbst gefahren und nach bestem Wissen und Gewissen aufbereitet. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben wird dennoch nicht gegeben. Insbesondere sich verändernde Gesetzgebungen, temporäre oder dauerhafte Sperrungen, Umleitungen oder gar Naturereignisse (wie z.b. Murenabgänge) können dazu führen, dass die zur beschriebenen Route gemachten Angaben über die Zeit invalide werden. Wir bitten dies bei der Planung zu berücksichtigen.
Das Befahren erfolgt darüber hinaus grundsätzlich stets auf eigene Gefahr!
Wir stehen für ein respektvolles Miteinander von Mountainbikern und Wanderern. Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

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4 Kommentare

Romi aus Murnau
21. Juni 2018
Eine Traumtour ,jetzt zur Blütezeit Enzian. Alpenrosen usw. Sind ab Radlstellplatz zu Fuß weiter.War eine gute Entscheidung.
Richard Haas aus Bad Tölz
15. August 2016
Tolle Tour! Wie immer - perfekt beschrieben und bebildert. Das letzte Stück zur Pfeishütte hinauf hätten wir uns schenken können, weil wir eh fast nur hinauf geschoben haben, und statt dessen den Steig genommen, der vom MTB Unterstand vorbei an romantischen Wasserfällen des Samerbaches zur Pfeishütte hinauf führt.
Otto aus Bad Heilbrunn
7. August 2015
Echt eine super Tour, sind sie heute mit dem E-Bike gefahren. Die letzten Höhenmeter sind wie Martin schon sagt echt happig und auch mit dem E-Bike nicht komplett fahrbar, vorne stehts an, hinten drehts durch und schon bist runter von Bike :-). Auch beim runterfahren ist schon einiges an Fahrtechnik notwendig um das Teilstück zu bewältigen. Für die E-Biker ist zu sagen, wer in den moderaten Streckenabschnitten auf ECO bleibt kann in den steilsten Passagen schon mal den Turbo einlegen, so sind wir auf der Pfeis mit 40% Restladung angekommen und die haben dann die Rückfahrt in den wenigen Anstiegen zum reinen Genuss gemacht. :-)

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